Demo

Kreatives Scheiben nach Bildern

Anbei finden sich ausgewählte Schreibergebnisse der 4. Klassen, die im Zuge des Online- Homeschooling entstanden sind.

Mario der Marienkäfer

Eines Tages, es war noch nicht lange her, flog ein gepunkteter Käfer namens Mario über die Wiese. Auf einmal hörte er etwas. „Was kann das nur sein?“, dachte er. Nach einem Meter sah er eine Blattlaus die zu ihm zornig rief: “Hey gepunkteter Läusefresser!“ Mario ärgerte sich sehr darüber, dass ihn die Blattlaus beleidigte. Deswegen landete er neben der Blattlaus und tat so, als ob Läuse fressen würde.
Vor Angst ging die Blattlaus einen Schritt rückwärts und plumpste auf den Boden. Mario bekam einen riesen Schrecken und rief: “Hast du dich verletzt?“ Er flog runter und half ihm auf. „Nein habe ich nicht, du bist ja ganz lieb. Wollen wir Freunde sein?“ Mario überlegte kurz, weil Blattläuse und Marienkäfer ja eigentlich keine Freunde sind. Aber er dachte sich wieso den nicht. „Okay, gerne!“ antwortete er stolz. Denn wer hat den schon eine Blattlaus als Freund ?😉
von Dustin Seyfert

Die Flussfahrt

Ein kleiner roter Marienkäfer lag am Fluss. Es war Tim. Er ist 12 Jahre alt, hat fünf schwarze Punkte auf dem Rücken und lebt in der Nähe vom Fluss. Er lag auf einem Blatt in der Sonne. Es waren Sommerferien in der Schule und er wartete auf seinen Freund Henry. Sie hatten sich für ein Treffen verabredet und eigentlich sollte er schon längst hier sein. Doch Tim hatte erst mal andere Probleme: Ein Vogel kreiste über ihm in der Luft. Als Tim das bemerkte flitzte er los in den Wald. Der Vogel war dicht hinter ihm. Doch Tim kannte sich hier aus und schwupps war er in einer Baumhöhle verschwunden, in die der Vogel nicht kam. Als der Vogel weg war lief Tim zurück zum Fluss. Dort wartete Henry auf ihn. Sie legten sich auf das Blatt und sprachen über die Schule. Plötzlich kam eine Welle und sie trieben auf den Fluss. Nirgends war ein Stein zum Draufspringen und Beide wussten, dass sie bald einen Wasserfall erreichen würden. Die Zeit auf hoher See verging schnell und sie hörten schon deutlich, wie das Wasser fiel. Da rief Tim: „Sieh nur ein Baumstamm! Er reicht bis ans Ufer. Schnell spring!“ Was für ein Glück für die Beiden. Sie sprangen und landeten auf dem Baumstamm. Sofort rannten sie an das Ufer. „Und jetzt?“, fragte Henry, seine Fühler zitterten. „Marschieren!“, antwortete Tim. Nach einer Weile erreichten sie mit müden Beinen Tims Haus. „Endlich!“, sagten die zwei wie aus einem Munde und schliefen erleichtert und glücklich ein. 
von Felix Bergmann

Ich werde einmal ein Schmetterling!

In der Blumenkita fragten sich alle Larven diese Frage: „Was werde ich mal werden?“ Kunigundes Antwort war immer diese: „Ich werde einmal ein Schmetterling!“ Sie war eine besonders dicke Larve. Einmal machte sie einen Spaziergang durch den Garten und sah einen prachtvollen Grashalm. Kunigunde kletterte auf den Halm und verpuppte sich. Nach sieben Tagen kroch ein kleines Wesen Kopf voraus aus dem Kokon. Kunigunde hatte gedacht, dass sie nun als wunderschöner Schmetterling herauskommt, doch was ist das? Sie wackelte mit den Beinchen. Oder das? Sie zitterte mit den Fühlern. Kunigunde hatte zwar jetzt Flügel, doch sie war trotzdem kein Schmetterling. Nach einer Stunde bekam sie ihre Punkte. Doch das konnte sie nicht aufheitern. Kunigunde kam an einem Schmetterling vorbei. Plötzlich kam ein riesengroßer Vogel auf sie zu. Erschrocken versteckte sie sich unter einem Blatt. Der Schmetterling machte es ihr nach, doch er war zu groß für das Blatt und wurde vom Vogel geschnappt. Da verstand Kunigunde, dass es besser war klein und unauffällig als groß und auffällig zu sein.

von Marlene Post

 

Verabredung mit schwierigem Weg

An einem schönen sonnigen Sommertag flog der kleine Marienkäfer Siebenpünktchen über eine bunte Blumenwiese. Siebenpünktchen hatte 7 schwarze Punkte und war rot, daher kam auch sein Name. Er war auf dem Weg zu seiner Freundin Regenbogen. Regenbogen, wie ihr euch vielleicht denken könnt, war bunt und lebte auf einem Apfelbaum im Garten der Familie Hauser. Als Siebenpünktchen am Zaun ankam, wurde es schwierig. Warum, das erzähle ich euch jetzt. Die Familie Hauser hasste Tiere und Insekten, bis auf eine. Siena. Siena war die älteste Tochter und sie liebte Tiere, vor allem Marienkäfer und Schmetterlinge. Aber heute war sie bei einer Freundin eingeladen. Siebenpünktchen machte sich bereit und flog los. Eine Glocke erklang und Frau Hauser kam mit einem Netz aus ihrem Haus herausgestürmt. Siebenpünktchen flog so schnell er konnte. Doch Frau Hauser fing ihn ein. In letzter Sekunde kam Regenbogen vom Baum heruntergestürmt und befreite ihren kleinen Freund. Siebenpünktchen bedankte sich und die beiden spielten den ganzen Tag zusammen.

von Amelie Schick

Marienkäfer
Rosalie bringt besonders viel Glück. Und zwar nicht nur wegen der acht Punkte, was schon eine Glückszahl wäre. Ihre Punkte sind zudem nicht schwarz auf Rot, wie bei normalen Marienkäfern, sondern sie hat rote Pünktchen auf schwarzem Grund.
Wegen der Farbe ihrer Flügel haben die anderen Käferchen Rosalie sogar schon ausgelacht.
Eines Tages aber kam eine riesige Hornisse und packte einen der Marienkäfer an den Fühlern.
Sie flog mit ihm langsam davon, so dass seine Beine hilflos in der Luft zappelten.
Als Rosalie das sah, schwang sie sich schnell in die Luft und flog mutig der Hornisse hinterher.
Als sie die Räuberin einholte, flatterte sie mit ihren schwarzen Flügeln um die Hornisse herum.
Diese bekam Angst, weil sie noch sie einen schwarzen Marienkäfer gesehen hatte und lies vor Schreck ihre Beute fallen.
Seit diesem Tag verspottete niemand mehr Rosalie, den Glück-Marienkäfer.
von Hilda Mielke